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logo_gyge_50pxAktuelles

„Von der Uni in die Schule“ – Praxisphasen verzahnen I.

Im Mai 2017 erwartet das Seminar GyGe erstmalig Studienreferendarinnen und Studienreferendare, die ein Praxissemester absolviert haben. Forschend zu lernen kann damit als zentrale Dimension zur Entwicklung eines professionellen Selbst noch stärker in den Vorbereitungsdienst übertragen und genutzt werden. Für die Ausbildung ergeben sich vielfältige Anknüpfungspunkte.

„Was wäre, wenn…“ – Praxisphasen verzahnen II.

Um den Übergang vom Referendariat ins Berufsleben als Lehrkraft zu managen, hilft es einerseits wichtig die eigenen Stärken zu kennen. Andererseits ist es wichtig, Vorstellungen zu entwickeln, wie sich der schulische Alltag mit einer vollen Stelle bewältigen lässt. Am Ende des Vorbereitungsdienstes stellt dieses Thema einen Arbeitsschwerpunkt dar. Perspektiven dafür kann auch das zweiwöchigen „Praktikum an einer anderen Schulform“ durch Einsichtnahme in die Bildungs- und Erziehungsgestaltung anderer Schulsysteme bieten.

„Den eigenen Unterricht reflektieren“ – Strukturhilfen für die Reflexion.

Um die Lernwirksamkeit planerischer und situativer Entscheidungen festzustellen und zu überprüfen empfiehlt das Seminar GyGe die Berücksichtigung des Dreischritts „Beobachtung – Analyse – Konsequenzen“. Insbesondere im Anschluss an einen Unterrichtsbesuch können dann folgende Aspekte berücksichtigt werden:
  • Schwerpunktgeleitete Vernetzung der Wirkungen von getroffenen Einzelentscheidungen auf den Lernprozess,
  • Abgleich zwischen dem intendierten und dem beobachteten Lernertrag,
  • Orientierung an Aspekten der personalen und materialen Steuerung,
  • Umgang mit unerwarteten Unterrichtssituationen vor dem Hintergrund der Unterrichtsplanung,
  • Differenzierung von lernwirksamen Steuerungselementen und sich ergebenden Beratungsanlässen/ Reflexionsschwerpunkten,
  • Entwicklung von Handlungsalternativen

„Schule mitgestalten“ – die Qualitätsanalyse (QA) nutzen.

In Kooperation mit dem– den Qualitätsprüferinnen und Qualitätsprüfern der Bezirksregierung Münster (Dezernat 4Q) – erproben Referendarinnen und Referendare ausgewählte Diagnoseinstrumente der QA und diskutieren Nutzungsmöglichkeiten der Analyseergebnisse, um sich an Schulentwicklungsprozessen beteiligen zu können.

„Sprache im Matheunterricht?“ – Sprachförderung in allen Fächern.

In Kern- und Fachseminaren werden Strategien zum Bildungsspracherwerb aller Schülerinnen und Schüler entwickelt und in der Schulpraxis erforscht, um das Sprachverständnis, die Sprachentwicklung und den Sprachverwendung zu unterstützen. Ausgehend vom landesweiten Projekt „Sprachsensibles Unterrichten fördern“ wurden von Fachleitungen zwischen 2015 - 2016 Ausbildungsmodule entwickelt, die nun in der Ausbildung erprobt werden, damit es allen Schülerinnen und Schülern möglich ist in allen Fächern mit Interesse und ohne sprachliche Hürden lernen zu können.

„Gemeinsam lernen! – Inklusion am Gymnasium und an der Gesamtschule.

Gemeinsam mit den Moderatorinnen des Regionalen Fortbildungszentrums im Stift Tilbeck informieren sich Referendarinnen und Referendare insbesondere über den Förderschwerpunkt Lernen. Mit Unterstützung der sonderpädagogischen Expertise erproben sie fachbezogen Möglichkeiten einer differenzierten Materialgestaltung und eines zieldifferenten Einsatzes gängiger Schulbücher.

Weitere Behörden und Einrichtungen

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